Neben vielen Engländern trifft man auch etliche deutsche Urlauber.Aber mit der deutschen Sprache kommt man bei den Einheimischen nicht sehr weit.Die Konversation findet ausschließlich auf Englisch statt.Ausnahme ist die Tauchschule.Sie ist mehrsprachig ausgerichtet.
Die Küche ist international und abwechslungsreich.Das Essen ist von der Qualität her ok.Wer die haute cuisine bevorzugt sollte sich für ein Luxus-Resort entscheiden.Das Personal ist freundlich und hilfsbereit.Vor Ort befindet sich eine deutsche Reiseleitung der TUI.Von ihr wird man am Flughafen in Empfang genommen und mit dem Schnellboot zur Insel begleitet.Am ersten Abend gibts dann noch für die Neuankömmlinge eine 30-minütige Info von ihr und das war es dann.Danach sind die deutschen Urlauber für sie nicht mehr existent.Kein Gruß - gar nichts.
Wer das erste Mal eine Insel der Malediven besucht sollte sich über eines im Klaren sein.Ausser Wasser und Strand gibt es dort nichts.Das ist vielleicht noch tagsüber ertragbar, aber nachdem abends um 18.00 Uhr die Sonne verschwunden ist dauert es noch ca. 30 Minuten und es ist stockdunkel.Wer dann noch etwas erleben möchte ist hier am falschem Ort. Der abendliche Treffpunkt auf Biyadhoo ist die Coconut-Bar.In der Hotellobby gibt es einen Fernseher mit einem einzigen einheimischen Programm.Daneben noch eine Bibliothek bestehend aus Büchern, die Touristen zurückgelassen haben.Wer aber keine Lust hat, seine Abende in der Coconut-Bar zu verbringen hat noch die Möglichkeit am Schiffssteg,der hell erleuchtet ist,Fische zu beobachten.Und das wars dann.
Noch ein kleiner Tipp:Gehen Sie niemals barfuss ins Wasser.Die Nagelrochen sind schwer zu erkennen und man kann sich an den Schwanzstacheln schmerzhafte Verletzungen zuziehen.
Fazit: die Insel ist wunderschön, der Strand und das Wasser herrlich.Aber eine Woche ist vollkommen ausreichend. |